1. Derby geht an die Beach Devils

Gebrauchtes Wochenende für den Adendorfer EC. Nach dem harten Kampf, am Freitag vor heimischer Kulisse, gab es auch an der Ostseeküste keine Zähler für das Team von Coach Troy Stephens. Gegen die Beach Devils kassierte man eine verdiente 0:3-Niederlage.

Das die Beach Devils nach der üblen 2:9-Abreibung, in Salzgitter, zu Saisonbeginn auf dem Weg der Besserung sind, hatte bereits die knappe Niederlage gegen Meister Braunlage am vergangen Wochenende angedeutet. Doch ließen sich wohl zu viele vom überraschenden Punktverlust der Timmendorfer in Hamburg täuschen, als diese dort eine 4:0-Führung verspielten und erst im Penaltyschiessen zu Erfolg kamen.

Doch aktuell scheint der AEC auch ein wenig mit sich selbst beschäftigt. Gegen die teilweise biederen Gastgeber passten die Heidschnucken sich unerklärlicherweise an dieses Niveau an. Die, infolge der Sperre für Kamil Hajsman und Verletzungen, teilweise umgestellten Angriffsreihen entwickelten wenig Gefahr, verzettelten sich in Einzelaktionen. Dazu kamen die Strafen, die zwar nicht wieder in inflationärer Zahl genommen wurden, aber doch Einfluss auf den Spielverlauf nahmen. So fiel das 1:0 für die Devils in Überzahl, eine Stärke der Gastgeber. Dies war auch der erste Pausenstand. Somit blieben aber immer noch lange 40 Minuten auf der Uhr, das Ergebnis zu korrigieren.

Doch dann lässt man sich zum Start des zweiten Durchgangs, binnen 8 Sekunden, auskombinieren und fängt sich das zweite Gegentor. Ein Spielfilm wie gemalt für eine eher aus Konter ausgelegte Timmendorfer Truppe, die sich zudem auf eine solide Abwehr verlassen kann.

Somit lief der AEC den Devils mehr oder minder direkt ins Messer, prallte mit praktisch jedem Angriff an der Deckung der Hausherren ab und kam viel zu selten gefährlich zum Abschluss. Zwar hatten auch die Devils ihre Probleme im Abschluss, scheiterten auch regelmäßig am starken Adam Beukeboom, aber mit zwei Treffern in Front ist dies nicht ganz so tragisch, als wenn man selber in Rückstand liegt. In Minute 54. schlug es dann aber doch noch im Adendorfer Kasten ein. Bereits hier fehlte den meisten der mitgereisten AEC-Anhänger die Fantasie für eine Adendorfer Aufholjagd. Sie sollten recht behalten.

3 in the books, 25 to go.

 

 

Beach Devils Timmendorfer Strand - Adendorfer EC 3:0 (1:0,1:0,1:0)
Drittel Zeit Tor     Team Torschütze 1. Assist 2. Assist
1 14:40 1:0 GWG PP1 CET TAKKULA SCHREYER APFELBAUMS
2 20:08 2:0   EQ CET MEYER ZOBEL MURTO
3 54:00 3:0   EQ CET RÖHRL    
 
Für den Adendorfer EC auf dem Eis: Adam Beukeboom, (Andreas Bierzahn) – Wladislav Baumgardt, Max Petersen, Ruslan Cernych, Yannick Henry, Rasid Saitov, Domantas Cypas – Dmytro Demianiuk, Benjamin Kosianski, David Tomecko, Simon Nilsson, Vadim Kulabuchov, Viktor Ladewig, Tufan Salfeld, Nicolai Hauslo, Boris Drozd, Pascal Heitmann.
Zuschauer: 447
Schiedsrichter: Groetschel (Wilde, Froh)
Schüsse aufs Tor: CET 42 / AEC 34
Strafen: CET 8 – AEC 10
PP: CET 1/4 – AEC 0/3